Für die operative Behandlung einer Spinalkanalstenose stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Die erwarteten Ergebnisse der Methoden sind sehr ähnlich; die Wahl des Eingriffs trifft der Chirurg. Die endoskopische Chirurgie unterscheidet sich von der konventionellen offenen Operation durch eine kürzere postoperative Erholungszeit und eine frühere Rückkehr zu Beruf und Sport, da das Gewebe nur gering belastet wird.
Die endoskopische Operation bei Spinalkanalstenose richtet sich nach Art, Höhe und Lage der Verengung. Beide Techniken können zur Entlastung des Wirbelkanals eingesetzt werden. Bei einer Foraminalstenose oder einem foraminalen Bandscheibenvorfall ist eher die uniportale Endoskopie angezeigt. Bei einer Verengung des zentralen Spinalkanals oder der lateralen Rezessus können beide Techniken angewendet werden. Ziel des Eingriffs ist, ausstrahlende Schmerzen oder belastungsabhängige Gehbeschwerden unmittelbar nach der Operation zu beseitigen.
Abbildung 1: Beispiel einer Spinalkanalstenose mit dem verengten Bereich.
Abbildung 2: Die Verengung ist orange dargestellt. Vor und nach der Entlastung des Wirbelkanals.Dieses Verfahren wird üblicherweise als „Laminektomie“ bezeichnet.
Die Endoskopie ist eine neue, in Spanien wegweisende Technik für Patienten mit Bandscheibenvorfall oder Spinalkanalstenose.
Die Ärzte Christian Schinder und Augusto Covaro wenden dieses muskelschonende Verfahren an und verkürzen damit den Krankenhausaufenthalt und die Erholungszeit.